Erneuerung Mountain (A) rating

Bis letztes Jahr, mussten wir unserer Ratings nie erneuern. Vor einem Jahr führte das BAZL diese Erneuerungspflicht ein. D.h., man musste lediglich das Flugbuch kopieren und dies dann Isabelle Pecoraio senden.

Seit geraumer Zeit, läuft dies nun anders:

1. Das folgende Formular bitte korrekt ausfüllen
Formular MOU Revalidation und von einem Flugplatz bestätigen lassen

2. Einige Seiten der Gebirgsflüge- und -landungen kopieren und ebenfalls abgeben.

3. Der Flugplatz sendet dies dann zusammen dem BAZL, welches uns dann das neue Rating zustellen wird

Diese Verfahren ist ab sofort anzuwenden!

BAZL Kaderkurse 2015 und SGPV Mi-Refresherkurse

Unter folgendem Link findet ihr die verschiedenen Kursdaten:
Kursdaten 2015

Die nötigen Anmeldungsformulare könnt ihr hier als .pdf runterladen:
Anmeldung für MI 2015_französisch
Anmeldung für MI 2015_deutsch

Und hier findet ihr noch die Infos für den SGPV Mi-Refresherkurs:
INSCRIPTION AU COURS REFRESHER

Guido Brun – Glacier landings

Neues Online-Buch: Helikopter-Ausbildung im Gebirge

Guido Brun hat ein sehr interessantes, interaktives Online-Buch über die Helikopter-Ausbildung im Gebirge gemacht!

Obwohl wir nicht alle Helikopter-Piloten sind, so hat es diese Website wirklich in sich und auch wir als Gletscherpiloten können viel davon lernen…

Schaut unbedingt mal rein unter: www.glacierlandings.com

Viel Spass!

PS: Für mich (Andreas Furrer), der grad in der MOU (H) Ausbildung bin, kommt diese Website nun genau richtig… Merci Guido!

Bildschirmfoto 2014-08-26 um 21.19.40

Gebirgslandeplätze bleiben….

Veröffentlicht: Mittwoch, 14. Mai 2014 12:03

Der Bundesrat hat heute die neue, kompromissorientierte Aussenlandeverordnung (AuLaV) verabschiedet. Gestoppt indes wurde das seit Jahren laufende Überprüfungsverfahren für Gebirgslandeplätze (GLP), dies «aufgrund unüberbrückbarer Differenzen». Die Zahl der GLP soll auf 40 reduziert werden. Heute werden 42 Gebirgslandeplätze für Helikopter und Flächenflugzeuge betrieben. Zwei noch zu bestimmende GLP müssen aufgehoben werden. Die verbleibenden Gebirgslandeplätze können aber im bisherigen Umfang weitergenutzt werden – eine erfreuliche Nachricht auch für die Gletscherflieger.

Die Aussenlandeverordnung stellt laut Bundesrat ein Kompromiss dar: Auf der einen Seite würden damit Anliegen des Umweltschutzes teilweise stärker gewichtet als früher (strenge Auflagen oder gar Verbote für Flüge in Schutzgebiete von nationaler Bedeutung). Auf der anderen Seite profitiere die Helikopterfliegerei von der Aufhebung der jährlichen Bewilligungspflicht und einer im Vergleich zum Ausland immer noch liberalen Gesetzgebung, argumentiert der Bundesrat.

Die offizielle Publikation vom Aeroclub der Schweiz findet ihr unter diesem Link!

Im Folgenden die Stellungnahme des BAZL, welche auf deren Homepage aufgeschaltet ist:

Neue Verordnung für Aussenlandungen und weniger Gebirgslandeplätze

Bern, 14.05.2014 – Der Bundesrat hat heute die neue Aussenlandeverordnung (AuLaV) verabschiedet. Sie berücksichtigt die Interessen der Wirtschaft und der Umwelt. Aufgrund unüberbrückbarer Differenzen wurde das seit Jahren laufende Ãœberprüfungsverfahren für Gebirgslandeplätze (GLP) indes gestoppt. Deren Zahl soll auf 40 reduziert werden.
Luftfahrzeuge benötigen in der Regel für Starts und Landungen einen Flugplatz. Gerade Helikopter werden aber häufig ausserhalb von Flugplätzen eingesetzt, sei es für Arbeitsflüge oder für Personentransporte. Bis jetzt musste jedes Unternehmen dafür  jährlich beim Bundesamt für Luftfahrt (BAZL) eine Bewilligung einholen. Diese Praxis verursachte auf beiden Seiten einen hohen administrativen Aufwand ohne erkennbaren Nutzen. Zudem zeigte sich, dass mit der geltenden Praxis Anliegen des Natur- und Umweltschutzes zu wenig berücksichtigt werden konnten. Der Bundesrat hat darum heute entschieden, die Bewilligungspraxis zu ändern.
Die neue  AuLaV entstand in einem mehrjährigen Prozess, an dem nebst Bundesämtern und Kantonen diverse Verbände und Organisationen beteiligt waren. Die nun vorliegende Verordnung  ist ein Kompromiss: Auf der einen Seite werden damit Anliegen des Umweltschutzes teilweise stärker gewichtet als früher. So gelten beispielsweise strenge Auflagen oder gar Verbote für Flüge  in Schutzgebiete von nationaler Bedeutung. Auf der anderen Seite profitiert die Helikopterfliegerei von der Aufhebung der jährlichen Bewilligungspflicht und einer im Vergleich zum Ausland immer noch liberalen Gesetzgebung. Die Kantone erhalten neu die Kompetenz, Kleinbauten an Aussenlandestellen in eigener Regie bewilligen zu können.
Keine weitere Überprüfung der Gebirgslandeplätze
Im Rahmen der Erarbeitung des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) erhielt die Verwaltung vom Bundesrat den Auftrag, unter Einbezug der betroffenen Kreise sowohl das Netz der Gebirgslandeplätze (GLP) zu überprüfen, als auch die Grundsatzfrage zu klären, ob und in welchem Ausmass das Heliskiing weiterbetrieben werden soll. Zu Letzterem hat der Bundesrat bereits früher entschieden, das Heliskiing unter gewissen Bedingungen weiterhin zuzulassen.
Die seit mehr als 10 Jahren dauernde Überprüfung der Gebirgslandeplätze hat indes zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Es bestehen unüberbrückbare Differenzen zwischen der Haltung der direkt Betroffenen, welche sich überwiegend für den Erhalt der heutigen Situation mit punktuellen Verbesserungen einsetzen, und  nationalen Verbänden und Interessenvertretern, die teilweise einschneidende Beschränkungen der  Anzahl und Nutzungsmöglichkeiten der GLP verlangen. Der Bundesrat hat darum entschieden, den Überprüfungsauftrag aus dem SIL zu stoppen. Die Zahl der möglichen GLP in der Schweiz soll aber von heute 48 auf deren 40 reduziert werden. Heute werden 42 Gebirgslandeplätze für Helikopter und Flächenflugzeuge betrieben. Das heisst, dass zwei noch zu bestimmende GLP aufgehoben werden müssen. Die verbleibenden Gebirgslandeplätze können aber im bisherigen Umfang weitergenutzt werden. Davon profitiert die Helikopterindustrie, während sie bei der neuen Aussenlandeverordnung teilweise Einschränkungen  hinnehmen muss.

Neuer MOU Syllabus

Unser Vorstandsmitglied, Aaron Rezzonico, hatte die Arbeit nicht

gescheut und einen vom BAZL genehmigten Syllabus für die

Gletscherpiloten-Ausbildung erarbeitet!

Dieser steht auf Anfrage allen Flugschulen unentgeltlich

zur Verfügung.

ASPG

Dieser Syllabus kann bei Aaron Rezzonico unter

aaron.rezzonico@hotmail.com

bezogen werden!

Funkdisziplin auf Gebirgslandeplätzen

Da es in letzter Zeit vermehrt zu Beanstandungen gekommen ist, dass auf der Hochgebirgsfrequenz öfters nicht

flugspezifische Angelegenheiten ausgetauscht worden sind, publizieren wir im Folgenden einen

Refresher, wie auf den Gebirgslandeplätzen kommuniziert werden sollte.

Wir bitten alle Gletscherpiloten, sich an diese Weisungen zu halten.

Besten Dank und -many happy landings!

Recommendations de transmissions radio pour les pilotes MOU avio

Funkverfahren-GLP.pdf

Qualification MOU EASA

Vous avez reçu un courrier de l’OFAC vous demandant des renseigements sur votre qualification MOU. (Expérience roue/ski)

Il est à rappeler que l’EASA ne prévoit pas de précisions (roues/skis) dans la licence.
L’EASA stipule une qualification de base MOU et le détail est lui stipulé sous forme d’annotation supplémentaire dans le carnet de vol du titulaire.

L’OFAC invente et exige donc une fois de plus, davantage que ce qu’elle est supposée exiger.

Le comité de l’ASPG entreprend aujourd’hui, avec le soutien du service de l’AeCS une action auprès de l’OFAC, pour une mise en œuvre stricte des règles EASA concernant la qualification MOU

Nous vous demandons, en attendant d’autres directives de l’OFAC, de ne pas répondre à leur demande. Vous recevrez de nouvelles informations de la part de l’ASPG pour la suite à apporter.

Hans Fuchs, président ASPG

Lizenerweiterung Gebirgsflug MOU nach EASA

Heute ist den Schweizer Gebirgspiloten ein Brief vom BAZL ins Haus geflattert mit der Aufforderung, Details zum eigenen MOU Rating abzugeben.

Dazu ist festzuhalten, dass die EASA Regelungen eindeutig nicht vorsehen, dass auf der Lizenz erfasst wird, ob der Lizenzträger Rad und/oder Ski qualifiziert ist. Es darf lediglich das MOU eingetragen werden. Alles weitere darf und muss lediglich im Flugbuch festgehalten werden.

Das BAZL verlangt also wieder einmal von uns Piloten mehr, als es dürfte.

Der Vorstand des SGPV wird in dieser Angelegenheit zusammen mit dem AeCS beim BAZL vorstellig werden, um eine gesetzeskonforme Umsetzung der EASA Regeln zu erreichen.

Wir bitte die Piloten daher, bis auf weiteres der Aufforderung des BAZL keine Folge zu leisten. Wir orientiern dann weiter.

Hans Fuchs Präsident SGPV

EASA / Part.FCL Lizenzen

Ich habe heute meine EASA Lizenz erhalten.

Zitat Begleitbrief BAZL: „Neu werden gewisse heute noch national, künftig jedoch durch EASA geregelte Erweiterungen, Berechtigungen und Ratings nicht mehr separat auf dem Attachment angedruckt, sondern in die Lizenz selbst eingetragen. Es betrifft dies u.a. die Erweiterung für Kunstflug (Motor- und Segelflugzeug) sowie die Erweiterung für Gebirgslandungen für Motorflugzeuge.“

Ich gehe nun davon aus, dass mein MOU in ganz Europa gilt, und ich auch ohne die bisher notwendige französische  „AUTORISATION“ auf den französischen  Altisurfaces und Altiports landen kann.

Kennt sich jemand mit dem Sachverhalt aus?